China stellt die Zustellung von Markenbescheiden direkt an Markeninhaber um.

Zusammenfassung

Die chinesische Nationale Verwaltung für Geistiges Eigentum (CNIPA) hat die Zustellungsverfahren für Markenmitteilungen überarbeitet. Ab dem 27. Oktober 2025 werden offizielle Mitteilungen direkt an die Markeninhaber statt an ihre Vertreter gesendet. Diese Änderung betrifft Markeninhaber auf dem chinesischen Festland und ihre inländischen Vertreter und erfordert aktualisierte Kontaktinformationen, um eine rechtzeitige Kommunikation sicherzustellen. Ausländische Inhaber können sich bei Mitteilungen weiterhin auf ihre in China ansässigen Vertreter verlassen. Die Umstellung könnte zu verzögerten Antworten oder versäumten Fristen führen, sofern die Kontaktdaten nicht aktuell sind. Rechtsexperten empfehlen, die Kontaktinformationen zu überprüfen und zu aktualisieren, um Störungen in Markenverfahren zu vermeiden. Die CNIPA hat wichtige Details noch nicht geklärt, beispielsweise die Anwendbarkeit auf TRAD-bezogene Mitteilungen oder Richtlinien zur Vertreterauswahl für multinationale Unternehmen. Markeninhaber sollten sich auf potenzielle Herausforderungen während dieser Übergangsphase vorbereiten.

Die China National Intellectual Property Administration (CNIPA) hat ihre Verfahren für die Zustellung offizieller Bescheide in Verfahren zur Löschung, zum Widerspruch und zur Nichtigkeitserklärung von Marken überarbeitet. Ab dem 27. Oktober 2025 wird die CNIPA keine Kopien offizieller Bescheide mehr an Markenanwälte versenden. Stattdessen werden die Bescheide direkt an den Markeninhaber an dessen registrierte Adresse gesendet.

Diese Anpassung betrifft in erster Linie Markeninhaber mit Sitz in Festlandchina und ihre inländischen Vertreter. Ausländische Inhaber und ihre in China ansässigen Vertreter erhalten Bescheide weiterhin wie bisher üblich.

Die überarbeiteten Regeln verpflichten Markeninhaber, genaue und aktuelle Kontaktinformationen zu pflegen. Für diejenigen mit Sitz in Festlandchina könnte die Umstellung auf die direkte Zustellung die Kommunikation mit ihren Vertretern erschweren. Vertreter erhalten möglicherweise keine Kopien offizieller Bescheide mehr, was zu verzögerten Antworten oder versäumten Fristen führen könnte.

IP Defender risikofrei testen

Für ausländische Inhaber, die ein breites Spektrum an Marken verwalten, wird empfohlen, alle anhängigen und eingetragenen Marken bei einem einzigen in China ansässigen Vertreter zu konsolidieren. Dies stellt sicher, dass Mitteilungen der CNIPA umgehend eingehen und dass Reaktionen auf amtliche Maßnahmen sowohl fristgerecht als auch wirksam sind.

Die CNIPA hat noch keine formelle Klärung zu mehreren wichtigen Punkten geliefert. Dazu gehört, ob die Änderungen auch für Bescheide im Zusammenhang mit dem Austausch von Beweismitteln in TRAD-Verfahren gelten, ob inländische Anmelder Kontaktadressen für ihre Vertreter angeben können und ob Leitlinien zur Auswahl bevorzugter Vertreter für multinationale Unternehmen mit komplexen Markenportfolios herausgegeben werden.

Mangels klarer Richtlinien sollten Markenanmelder – sowohl inländische als auch ausländische – proaktive Schritte unternehmen, um das Markenregistrierungsverfahren in den USA zu verstehen, und ihre Kontaktdetails bei der CNIPA überprüfen und aktualisieren. Die Pflege genauer Kontaktinformationen ist während dieses Übergangs unerlässlich, um potenzielle Störungen im Markenverfahren zu vermeiden.

Die Überwachung von Marken ist wichtiger denn je geworden, insbesondere da Verfahrensänderungen beeinflussen können, wie und wann Schlüsselinformationen eingehen. Ein Dienst wie IP Defender hilft Unternehmen, ihr geistiges Eigentum zu schützen, indem er nationale Markendatenbanken auf Konflikte und Verletzungen überwacht. Mit IP Defender bleiben Sie potenziellen Problemen stets einen Schritt voraus und stellen sicher, dass Ihre Marke in einem sich schnell wandelnden rechtlichen Umfeld geschützt bleibt.

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