In einer kürzlich ergangenen Entscheidung hat das U.S. Court of Appeals for the Federal Circuit die Verlegung des Gerichtsorts von West-Texas nach Nord-Kalifornien in Rechtsstreitigkeiten involving Google und Amazon bestätigt. Das Gericht wies die Berufungsargumente von VirtaMove überwältigend zurück und bestätigte damit die Verlegungen.
Begründung für die Verlegung des Gerichtsorts
Erstverfügungen
Die US-Bezirksrichter David Counts und Alan Albright verlegten den Gerichtsort trotz Einwänden von VirtaMove nach Nord-Kalifornien.
Die Verlegungen basierten auf der 100-Meilen-Regel des Fifth Circuit, die eine Verlegung des Gerichtsorts erlaubt, wenn eine Mehrheit potenzieller Zeugen erhebliche Reisebelastungen hätte.
Berufungsargumente von VirtaMove
VirtaMove argumentierte, dass die Anwendung der 100-Meilen-Regel Zeugen aus dem Osten der USA und aus Kanada ausschließe, die näher an West-Texas liegen.
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Operative Verbindungen und Gerichtsüberlastung
Das Gericht stellte fest, dass Googles operative Tätigkeiten in Nord-Kalifornien die Verlegung rechtfertigten, da deren Produktgestaltung eng mit dem Fall verbunden ist.
VirtaMoves Argumente bezüglich lokalen Interesses wurden als unzureichend erachtet, und Faktoren der Gerichtsüberlastung hatten keinen Einfluss auf die Entscheidung.
Ablehnung des Mandamus-Antrags
- Der Federal Circuit lehnte sowohl die Berufungen von Google als auch von Amazon ab und stellte fest, dass für VirtaMove kein Anspruch auf Mandamus-Relief besteht.
Schutz des geistigen Eigentums
Das Urteil unterstreicht die Bedeutung von Regeln zur Bestimmung des Gerichtsorts, die auf der Bequemlichkeit der Zeugen basieren, sowie des Gewichts, das den operativen Verbindungen von Unternehmen bei der Ermittlung eines geeigneten Gerichtsorts beigemessen wird.
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